Teaser Galgenhof


Galgenhof-Steinbühl Geschichte

Das Hummelsteiner Schlösschen

Hummelstein war ursprünglich ein Weiler, der nur aus wenigen Häusern bestand und rund um das Schlösschen Hummelstein angesiedelt war. Dieser Weiler unterstand damals dem Lorenzer Waldamt. Das Hochgericht wurde von der Reichsstadt Nürnberg ausgeübt. Pfarrrechtlich gehörte Hummelstein zu St. Lorenz. Mit dem Fabrikneubau der MAN entstanden in der Gegend um Hummelstein viele Arbeiterwohnhäuser. Die niedrige, teilweise villenartige Bebauung rund um das Schlösschen Hummelstein prägt bis heute das Zentrum dieses Stadtteils. Im Jahre 1721 wurde dem Gasthaus Hummelsteiner Park mit dem Schankrecht verliehen. An Sonntagen war diese Gaststätte ein beliebtes Ausflugsziel für die Nürnberger. 1796 ging der Weiler in preußischen Besitz über, 1806 gehörte Hummelstein zu Bayern. Zwischen 1818 und 1825 wurde Hummelstein Teil von Galgenhof. 1854 zählte das Dorf 18 Anwesen mit 54 Bewohnern, 1899 wurde Hummelstein als Teil der Gemeinde Gibitzenhof nach Nürnberg eingemeindet. Anno 1914 wurde das Sperberschulhaus fertiggestellt, das sich unmittelbar hinter dem Schlösschen Hummelstein befindet. 1925 wurde ein großer Teil des Schlossparks zur Musterschulanlage für die Stadt umgebaut.

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