Teaser Galgenhof


Galgenhof-Steinbühl Geschichte

Die Schuckert-Werke

Prägend für den neuen Stadtteil wurde die Verlegung und Vergößerung des Betriebs von Sigmund Schuckert zunächst in die Schloßäckerstraße (1878); ab 1889 entstanden die großen Werksbauten im Bereich der Landgraben-, Gugel- und Humboldtstraße.

Im Siemens-Schuckert-Werk in Nürnberg waren im 20. Jahrhundert in Spitzenzeiten bis zu 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. Neben elektrischen Motoren und Apparaten wurden unter anderem auch medizinische Geräte hergestellt. Das Werk wurde in den 1960er Jahren in das Nürnberger-Maschinen-Apparate-Werk (NMA) und in das Nürnberger Zählerwerk (NZ) aufgeteilt.

 Ein weiteres Werk befand sich im russischen Sankt Petersburg.

Die Siemens-Schuckert-Werke waren in den 1920er Jahren maßgeblich an einem Großprojekt der irischen Regierung, dem Shannon Power Development, beteiligt. Viele Spezialisten waren Mitarbeiter der SSW, wie zum Beispiel der Chefkonstrukteur des Kraftwerk Ardnacrusha, Thomas McLoughlin, späterer Leiter der staatlichen Irischen Elektrizitätsgesellschaft ESB. Auch das technische Know-How und die Ausrüstung (Turbinen) wurden von SSW geliefert.

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