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Galgenhof-Steinbühl Geschichte

MAN

Die Maschinenwerke Augsburg und Nürnberg fusionierten im Jahr 1898 zur Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg und Maschinenbaugesellschaft Nürnberg A.G. Zehn Jahre später wurde das Unternehmen in M.A.N. umbenannt.

Der MAN Konzern hat seine unmittelbaren Wurzeln in den süddeutschen Städten Augsburg und Nürnberg. Beide Vorgängerunternehmen entstanden im Zusammenhang mit den Anfängen der Industrialisierung in Bayern.

1837 eröffnete der Nürnberger Großkaufmann Johann Friedrich Klett (1778-1847) eine Maschinenwerkstätte, die ab 1841 unter dem Namen Eisengießerei und Maschinenfabrik Klett & Comp. firmierte. Die Fabrik stellte vor allem Dampfmaschinen her. Ab 1847 kamen unter Kletts Schwiegersohn Theodor von Cramer-Klett (1817-1884, Adelsstand 1855) der Bau von Eisenbahnwaggons und Brücken sowie der Eisenhochbau hinzu. Der Waggonbau wurde zur tragenden Säule des Unternehmens: Von 1870 bis 1874 produzierte das Unternehmen 12.500 Wagen, von denen über 50 % ins Ausland geliefert wurden. Das Nürnberger Unternehmen wurde zum größten Industrieunternehmen Bayerns und unterhielt wegen zahlreicher Aufträge außerhalb Bayerns seit 1860 ein Werk für Brücken- und Eisenhochbau in Gustavsburg bei Mainz. 1873 wurde die Maschinenfabrik in eine Aktiengesellschaft - die Maschinenbau-Actiengesellschaft-Nürnberg - umgewandelt, wobei sie aber weitgehend im Besitz der Familie Cramer-Klett blieb.

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