Gostenhof Stadtteilprojekte Aktuelles

Stadtteilprojekt : Wie geht Glück?

Glück geht so.
Ein Klassenzimmertheaterprojekt
Um wieviel Uhr kommt das Glück? Und woran erkennst Du es, wenn es an der Tür klopft?
Hat es sich schon mal im Mülleimer versteckt oder steht es meistens mitten im Raum und
ruft laut „Hier bin ich!“? Was mein Glück ist, ist noch längst nicht deins, aber wenn wir es
uns teilen können – umso besser. Manchmal ist dein Glück auch mein Pech und dann
brauch' ich wieder Glück, um das Pech zu verwandeln. Und manchmal kitzelt mich das
Glück so sehr an den Fußsohlen, dass ich nicht anders kann, als die Musik anzumachen und
mich im Kreis zu drehen, so schnell ich nur kann...
In diesem Theaterprojekt erspielen, erfinden und erproben Kinder einer Förderschulklasse
ihre Ideen vom Glück mit theatralen Mitteln – und verleihen ihren individuellen
Begabungen und Wesenszügen damit Ausdruck. Durch szenische Spiele,
Improvisationsübungen, Gespräche, Kreativen Tanz, leichtes Wahrnehmungstraining,
Phantasiereisen und Sprachspiele wird nach und nach Material zum Thema gesammelt. Wie
fühlt sich Glücklichsein an? Was passiert dann in meinem Körper, was passiert mit meinem
Gesicht? Welche Geschichten zum Glück habe ich in meinem Leben schon gesammelt –
und wie kann ich sie erzählen? Welche Gesten, welche Worte, welche Bewegungen können
mich und andere glücklich machen? Nach und nach wird aus den Fragen, Antworten und
Ideen, die sich einstellen ein dramaturgischer Faden gesponnen – ein Stück entsteht.
Für das Projekt trifft sich die Gruppe ab Ende Februar 2018 mittwochs und im April 2018
zu drei intensiven Projekttagen, um schließlich das entstandene Stück im Rahmen einer
Klassenzimmervorstellung zur Aufführung zu bringen.
Menschen lernen in theatralen Prozessen viel über sich und andere. Mut aufzubringen, die
eigene Stimme zu erheben, die eigenen Ideen einzubringen und sich auf einer Bühne zu
zeigen. Vertrauen zu haben, in eine Gruppe, mit der man etwas auf die Beine stellt, in ein
Gegenüber, mit dem man gemeinsam eine Szene erschafft, in Zuschauende, denen man sich
letztlich mit allem Erprobten aussetzt. Lust zu verspüren, das jeweils Eigene zum Ausdruck
zu bringen, den Körper sprechen, die Worte tanzen zu lassen und – als spielender Mensch
auf einer Bühne ernst genommen zu, weil man eine Geschichte zu erzählen hat.

Probenzeiten: 5 x mittwochs, 10.30 – 12.30 Uhr // Intensivprobenwoche im Mai
Projektkosten: 2400.- Euro // inklusive Budget für Material/Kostüm/Plakat
Gruppe: mind. 6, max. 12 Kinder
Bei der Erstellung von Stiftungsanträgen/Bezuschussungen bin ich gerne behilflich.
Katharina Baur M.A.
Theaterpädagogin
www.thealite.de // 0160-95141587

zur Bildergalerie  hier   (alle Fotos von Herrn Kent Krussig)