Pressespiegel

Alle Informationen aus Langwasser (zur Verfügung gestellt von nordbayern.de)


Eröffnung 2020: In Fischbach entsteht ein Stück Autogeschichte

Mehr lesen

Schlagkraft im Festzelt: Beim Volksfest-Boxen flogen die Fäuste

Mehr lesen

Herbstvolksfest zieht Bilanz: Abends war es brechend voll

Nürnberg - "Wir sind mit dem Gesamtbesuch mehr als zufrieden. Doch dieses Herbstvolksfest mit seinen heißen Sommertagen war nicht für alle Kollegen gleich erfolgreich", sagt Schausteller-Chef Lorenz Kalb. "Abends war das Geschäft bombig." Festzelte und alles, was einen Ausschank hat, profitierte von den hohen Besucherzahlen am Abend. Tagsüber lief das Geschäft dagegen eher durchwachsen."Traumhaft": 400.000 Besucher am ersten Volksfest-Wochenende"Nur heiß ist kein Volksfestwetter", erklärt Sprecher Peter Budig. Heißt: Für stabile Besucherzahlen war es fast etwas zu warm - der Festplatz war auch am Wochenende bis in die Abendstunden oft eher spärlich besucht. Erst dann strömten mehr Feierwütige auf das Gelände. "Ein Kinderkarussell kann das abends aber nicht mehr hereinholen", erklärt Budig. Gut lief es dagegen bei der Wildwasserbahn.Insgesamt war das Herbstvolksfest trotzdem eines der durchschnittlichen bis besseren Feste. Knapp zwei Millionen Besucher kamen laut Schätzungen, das bisher beste Jahr liegt mit 2,1 Millionen nur knapp darüber. Belastbare Zahlen gebe es dieses Jahr aber nicht. Die Schwankungen in den Besucherströmen seien über den Tag verteilt zu hoch gewesen, als dass man verlässliche Zählungen hätte durchführen können. Traditionell sei das Herbstvolksfest etwas schwieriger zu bespielen als das Frühlingsfest, sagt Budig. Am Anfang des Jahres gebe es einfach wenig Konkurrenz.Eine erfreuliche Bilanz zieht auch die Volksfestwache. Die zweite Woche verlief deutlich ruhiger als die erste. "Insgesamt war es wieder ein sehr ruhiges Fest", sagt Leiter Carsten Keller.

Mehr lesen

Mann schlägt Polizisten auf Volksfest ins Gesicht

Nürnberg - Gegen 0.15 Uhr teilte ein Passant mit, dass soeben ein Unbekannter versucht habe, ihn zu schlagen. Zuvor wollte der Unbekannte wohl den Fußball von der Tochter des Passanten stehlen.Beim Eintreffen der Streifenbesatzung versuchte der zunächst Unbekannte zu flüchten, konnte jedoch eingeholt werden. Im Verlauf der Festnahme schlug der 25-jährige Tatverdächtige dann einen Polizeibeamten mit der Faust in das Gesicht. Der Beamte wurde hierdurch leicht verletzt.Der 25-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchter Körperverletzung und des versuchten Diebstahls verantworten.Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen. 

Mehr lesen

"Traumhaft": 400.000 Besucher am ersten Volksfest-Wochenende

Nürnberg - Der Auftakt des Herbstvolksfestes war für Schausteller und Festwirte ein voller Erfolg. Von einem "Traumstart" schreiben die Verantwortlichen in einer ersten Bilanz. "Perfektes Volksfestwetter" und steigende Besucherzahlen reißen die Veranstalter zu Begeisterungsstürmen hin: "Wenn an den ersten Tagen so phänomenales Volksfestwetter ist, dann steigt die Laune auf dem Platz. Viele glückliche Kollegen und Kolleginnen und zufriedene, strahlende Besucher, das ist doch traumhaft", freut sich etwa Lorenz Kalb, Vorsitzender des Süddeutschen Schaustellerverbandes. Auch Festwirt Joachim Papert ist mit der Stimmung und den Besucherzahlen "mehr als zufrieden".Trotz des großen Andrangs - 400.000 Menschen zog es nach Veranstalterangaben am ersten Wochenende auf den Volksfestplatz, so viele wie seit 2008 nicht mehr - sei es auf dem Gelände bisher auch nicht zu größeren Zwischenfällen gekommen. "Es gab keinerlei bemerkenswerte Vorfälle", resümiert etwa Werner Sillner, Einsatzleiter der Sanitäter vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK). Die Volksfestwache zieht bis auf "kleine Störungen" im Umfeld des Volksfestes am Freitag bisher ebenfalls eine positive Bilanz.Hart traf es dagegen den Betreiber einer der Neuheiten auf dem Platz: Der XXL-Racer, ein Fahrgeschäft, bei dem Besucher in einer Salti schlagenden Gondel sitzen, ist bei einem schweren Unwetter eine Woche vor Eröffnung schwer beschädigt worden - so schwer, dass die Premiere auf dem Volksfest ins Wasser fiel. Momentan wartet der Betreiber darauf, dass Experten eine neue Software aufspielen. Dann kann es endlich rund gehen.

Mehr lesen

"Traumhaft": 400.000 Besucher am ersten Volksfest-Wochenende

Nürnberg - Der Auftakt des Herbstvolksfestes war für Schausteller und Festwirte ein voller Erfolg. Von einem "Traumstart" schreiben die Verantwortlichen in einer ersten Bilanz. "Perfektes Volksfestwetter" und steigende Besucherzahlen reißen die Veranstalter zu Begeisterungsstürmen hin: "Wenn an den ersten Tagen so phänomenales Volksfestwetter ist, dann steigt die Laune auf dem Platz. Viele glückliche Kollegen und Kolleginnen und zufriedene, strahlende Besucher, das ist doch traumhaft", freut sich etwa Lorenz Kalb, Vorsitzender des Süddeutschen Schaustellerverbandes. Auch Festwirt Joachim Papert ist mit der Stimmung und den Besucherzahlen "mehr als zufrieden".Trotz des großen Andrangs - 400.000 Menschen zog es nach Veranstalterangaben am ersten Wochenende auf den Volksfestplatz, so viele wie seit 2008 nicht mehr - sei es auf dem Gelände bisher auch nicht zu größeren Zwischenfällen gekommen. "Es gab keinerlei bemerkenswerte Vorfälle", resümiert etwa Werner Sillner, Einsatzleiter der Sanitäter vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK). Die Volksfestwache zieht bis auf "kleine Störungen" im Umfeld des Volksfestes am Freitag bisher ebenfalls eine positive Bilanz.Hart traf es dagegen den Betreiber einer der Neuheiten auf dem Platz: Der XXL-Racer, ein Fahrgeschäft, bei dem Besucher in einer Salti schlagenden Gondel sitzen, ist bei einem schweren Unwetter eine Woche vor Eröffnung schwer beschädigt worden - so schwer, dass die Premiere auf dem Volksfest ins Wasser fiel. Momentan wartet der Betreiber darauf, dass Experten eine neue Software aufspielen. Dann kann es endlich rund gehen.

Mehr lesen

Zu wenig Druck: Fans stellen Club trotz Sieg mangelhaftes Zeugnis aus

Mehr lesen

Jetzt auf DVD: "Trümmer-Express" räumte Nürnberg auf

Nürnberg - Viele User wollten nach unserem Bericht über den "Trümmer-Express" wissen, ob der originale Nachkriegs-Film des Amateur-Fotografen und US-Soldaten Charles Louis Bandy noch erhältlich ist. Ein einminütiger Ausschnitt aus dem gesamten Material ist auf nordbayern.de (siehe unten) zu sehen. Es sind äußerst seltene, dokumentarisch bedeutsame Aufnahmen aus der Zeit des Nürnbegrer Wiederaufbaus.Der Film ist im Besitz des Niederländers Ton Pruissen. Er zeigt Schuttbahnen in Heilbronn und Nürnberg, aber auch Straßenbahnen und Züge in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Nürnberger Szenen schildern eindrücklich, wie der "Trümmer-Express" Millionen Kubikmeter Kriegsschutt aus der vollkommen zerstörten Altstadt abtransportiert hat.Der Amerikaner Bandy war offenbar ein begeisterter Eisenbahn-Fan und dokumentierte die Schienenfahrzeuge mit einer Begleiterin. Wie lange sich US-Soldat Bandy in Deutschland aufhielt und ob er weitere Filme gedreht hat, ist nicht bekannt.Der Niederländer Pruissen ist angesichts des großen Echos bereit, Interessierten eine DVD zuzuschicken. Der Preis beträgt inklusive Versandkosten 17,50 Euro. Interessierte können mit Pruissen unter folgender E-Mail-Adresse Kontakt aufnehmen: tonpruissen@ziggo.nl Allerdings können Bestellungen nur bis zum 5. September entgegengenommen werden.

Mehr lesen

VR und Salto-Fahrt: Volksfest verspricht Nervenkitzel

Nürnberg - Zu den Hauptattraktionen gehört die "Wilde Maus XXL", die nicht nur größer ist als das Vorgängermodell, sondern auch zur Fahrt mit einer Virtual-Reality-Brille einlädt. Rund 500.000 Euro hat Betreiber Max Johannes Eberhard in die aufwendige Technik investiert, sie sorgt dafür, dass die filmische Jagd über einen Bauernhof perfekt zur Fahrt in der Achterbahn passt. Denn schließlich hat jeder Wagen ein anderes Gewicht und ist deshalb auch mit einem individuellen Tempo unterwegs. "Das kann bis zu fünf Sekunden ausmachen", sagt Eberhard, der deshalb seine Bahn mit 200 Messstationen ausgestattet hat.Die High-Tech-Bahn ist eine von mehreren Neuheiten, mit denen das Herbstvolksfest lockt. Neben den Klassikern Wildwasserbahn und Riesenrad steht zum Beispiel der "XXL Racer" neu auf dem Platz — das Salto schlagende Fahrgeschäft sorgt garantiert für eine gehörige Portion Nervenkitzel. Den verspricht auch Bram Molengraft, der mit seiner "Geistervilla" erstmals nach Nürnberg gekommen ist. Von außen sorgt eine Michael-Jackson-Figur für den ersten Thrill, im Inneren sollen Clowns à la Stephen King und andere gar fürchterliche Gestalten die Besucher das Gruseln lehren. Etliche der Geister habe er selber hergestellt, erzählt der Niederländer, dem das nicht schwer fiel: Der 30-Jährige hat Kunst studiert und fertigt die Figuren aus Polyester und Latex an.Bald geht's los: Alles rund ums Nürnberger Herbstvolksfest 2019Neben Fahrgeschäften, Losbuden und Schießständen wartet bis einschließlich 8. September auch ein buntes Rahmenprogramm auf die Besucher. Neu ist ein Thementag unter dem Motto "Franken trifft Südtirol" am Donnerstag, 29. August, bei dem im Festzelt Papert die "Original Südtiroler Spitzbuam" aufspielen. Am Freitag, 6. September, bitten regionale Unternehmen von 14 bis 16 Uhr zum Azubi-Speed-Dating im Riesenrad, am selben Tag steigt abends der "Magic Friday" mit Zauberei, Theater und einem Steampunk-Händlermarkt. Beim Familienspaßtag am 1. September zeigen sich unter anderem die Star-Wars-Fans. Besonders günstig wird es für große und kleine Besucher bei den Familientagen am 28. August und am 4. September — hier gelten halbe Fahrpreise und weitere Vergünstigungen. Eine neue Führung am 30. August um 16 Uhr geht der Frage nach, ob das Volksfest schlau macht, am 31. August können die Besucher beim "Blinddate" den Platz, begleitet von einem blinden Erlebnispädagogen, ohne ihren Sehsinn entdecken. Los geht es um 14.30 Uhr in Zweierteams. Im Festzelt Papert stehen am 26. August und am 2. September die Rosa Montage auf dem Programm, am 4. September sorgt Mickie Krause für Mallorca-Feeling, zum Ausklang tritt am 8. September Lokalmatador Peter Wackel auf. Wegen der Großbaustelle in der Bayernstraße fallen etliche Parkplätze weg. Die Schausteller empfehlen, auf die Große Straße auszuweichen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Mehr lesen

VR-Brillen und Salto-Spektakel: Die Neuheiten auf dem Herbstvolksfest

Mehr lesen

Wie die Schuttbahn das zerstörte Nürnberg aufräumte

Nürnberg - Niederländer Ton Pruissen, der den Film aus dem Nachlass des Amerikaners erworben hat, erlaubt Nordbayern.de freundlicherweise, einen einminütigen Ausschnitt aus dem umfangreichen Material zu zeigen. Hinter der Kamera stehen zwei Hobby-Regisseure: Neben Bandy filmt auch seine namentlich nicht bekannte Begleiterin. Die beiden begleiten und filmen die Lokomotiven mit ihren Loren vom Stadtzentrum bis zur Abladestelle. Heftig dampfend keucht die mit Kohle befeuerte Schuttbahn in der Nachkriegszeit durch die Trümmerwüste - von den meisten Jahrhunderte alten Häusern war nichts übrig geblieben.Ein großer Schaufelbagger füllt die steinernen Reste am Hans-Sachs-Platz in große Loren. Dort ist ein zentraler Sammelplatz für die steinernen Überreste, berichtet der Nürnberger Zug-Experte Manfred Bräunlein, der die Dampfloks als Kleinkind erlebt hat. Der Rentner, Autor von acht Büchern über Züge, hat sich auch mit dem Thema Schuttbahn intensiv befasst: Schließlich rollen die Züge mehrere Jahre durch die Stadt zunächst an den Silbersee, später bis nach Fischbach. Millionen Tonnen Steine und Holz müssen entsorgt werden.Die Sebalder Seite war besonders desolat: "Steppe" hieß das Gebiet zwischen Insel Schütt und Burgberg im Volksmund, denn dort stand kaum mehr etwas von den romantisch verwinkelten Gebäuden. Anfang der 1950er verschwindet dann die Schuttbahn aus dem Nürnberger Stadtbild, der große Trümmerhaufen unterhalb des Burgbergs ist beseitigt.

Mehr lesen

Nürnberg: Parfümdieb von Detektiv gefasst

Nürnberg - Der 22 Jahre alte Tatverdächtige soll am Dienstagnachmittag gegen 14.45 Uhr in einer Drogerie an der Glogauer Straße Parfüm im Wert von mehr als 300 Euro eingesteckt haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.Ein Ladendetektiv hat den Mann dabei beobachtet und bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten. Das Parfüm hatte der mutmaßliche Dieb noch bei sich. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den 22-Jährigen.Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.

Mehr lesen

Lärmschutz für Anwohner: Abgeordnete wollen Tempo 80 auf A73

Nürnberg - "Mit den Lärmschutzmaßnahmen, die begleitend geplant sind, werden die Grenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes nur denkbar knapp eingehalten", bemängeln die Landtagsabgeordneten Stefan Schuster und Arif Taşdelen die Planungen zum Ausbau. Auch die Wirkung des Flüsterasphalts, der auf einigen Abschnitten verlegt werden soll, lasse mit der Zeit nach. Deshalb sehen die Politiker "weiteren Handlungsbedarf".Konkret wollen sie: ein Tempolimit. Statt den bisher geltenden 120 Stundenkilometern soll die Geschwindigkeit auf der Strecke zwischen der Anschlussstelle Hafen-Ost und dem Kreuz Nürnberg-Süd auf 80 begrenzt werden. Oberbürgermeister Ulrich Maly hatte sich mit dem Anliegen bereits im Juni an den bayerischen Verkehrsminister Hans Reichhart gewendet. Nun springen die beiden Landtagsabgeordenten auf den Zug auf."Anderswo sind Schallschutzfenster nötig"Ähnliche Forderungen hatte im vergangenen Jahr auch der Bürgerverein Siedlungen Süd gestellt, der sich zumindest in der Nacht eine Begrenzung auf Tempo 80 wünscht. Denn trotz Lärmschutzwänden und Flüsterasphalt werde es mit dem Ausbau auf sechs Spuren lauter für die Anwohner.Die Autobahndirektion sieht das allerdings etwas anders: "Das ist das erste Projekt mit Vollschutz, das ich kenne. Schon allein durch aktiven Schallschutz werden hier die Grenzwerte eingehalten. Anderswo, etwa in Kornburg, sind da zusätzlich Schallschutzfenster nötig“, verdeutlicht Markus Zeller von der Autobahndirektion.Noch ist es nicht allzu lange her, dass auf dem Abschnitt zwischen Gartenstadt und Zollhaus überhaupt ein Tempolimit gilt. Erst im August 2016 stimmte der damalige Verkehrsminister Joachim Herrmann einer Beschränkung auf 120 Stundenkilometer zu. Ein Jahr zuvor hatte er einer entsprechenden Forderung der SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger noch eine Absage erteilt. Auf ein ähnliches Umdenken hoffen nun auch die Kritiker der bisherigen Planungen.Tempolimit könnte auch Frankenschnellweg zugute kommenFür ein Tempolimit spricht laut Schuster und Taşdelen noch ein weiteres Argument. Seit mehr als drei Jahren streiten sich Bund Naturschutz (BN) und Stadt um den kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs, derzeit steht ein möglicher Vergleich als wahrscheinlichste Lösung im Raum. Eine der Forderungen des BN dafür ist ein Tempolimit. Die Einführung von Tempo 80 würde "den von der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ersehnten Ausbau des Frankenschnellwegs in greifbare Nähe rücken", schreiben die Abgeordneten. Momentan dominiert bei den lärmgeplagten Anwohnern die Skepsis, ob das Vorhaben jemals in die Tat umgesetzt wird.

Mehr lesen

75-jähriger vermisst - Polizei bat um Mithilfe

Nürnberg - Der 75-Jährige verschwand gegen 10.30 Uhr aus einem Tagespflegeheim in der Altenfurter Straße. Er ist stark dement und war vermutlich orientierungslos.Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen. 

Mehr lesen

Millionen-Investition: Neues Logistikzentrum entsteht in Langwasser

Nürnberg - Für die sogenannte LogisticCity, wie der Werkzeughersteller mit Sitz in München den Komplex getauft hat, wurde nun symbolisch der Grundstein gelegt. Jedoch nur für das Verwaltungsgebäude und das Technologiecenter, gebaut wird auf dem Areal bereits seit vergangenem Oktober, der Rohbau für die Lagerflächen steht bereits. Das Bauende ist spätestens für den Sommer 2021 veranschlagt, danach soll die nach Angaben der Firma weltweit stärkste Werkzeuglogistik auf dem 21,5 Hektar großen Grundstück in Betrieb gehen.Dann sollen bis zu 40.000 Pakete täglich das Logistikzentrum verlassen. Damit will die Firma ihre bisherige Lieferkapazität verdreifachen. Das Unternehmen ist bereits mit etwa 600 Mitarbeitern in Nürnberg aktiv. Geplant ist, dass alle mit in das neue Logistikzentrum umziehen.Söder spricht von "starkem Bekenntnis"Bei der Grundsteinlegung war neben Oberbürgermeister Ulrich Maly auch Ministerpräsident Markus Söder anwesend: "Die LogisticCity bringt Nürnberg voran. Das ist eine Riesen-Investition und ein starkes Bekenntnis zum Standort Mittelfranken.“Die Hoffmann Group gibt es seit über 100 Jahren, in Nürnberg selbst ist sie seit 1979 präsent. Derzeit hat der Unternehmensverbund weltweit über 3700 Mitarbeiter, im vergangenen Jahr hat die Firma einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Mehr lesen

Über 30 Grad beim B2Run: Veranstalter gibt Hitze-Tipps

Nürnberg - Nach Feierabend einmal rund um den Dutzendteich, 6,3 Kilometer im Laufschritt, und das mit über zehntausend Mitstreitern: Der alljährliche Nürnberger B2Run bringt die Teilnehmer auch so schon genug ins Schwitzen. Doch in diesem Jahr legt das Wetter eine Schippe drauf: Bis zu 32 Grad melden die Wetterportale für den Dienstag, und auch am Abend (die Läufe starten ab 18 Uhr) kann es noch über 30 Grad heiß werden. Beachtet bitte, dass es sehr warm wird und trinkt bereits über den gesamten Tag genug Wasser, haltet euch im Schatten auf und packt Sonnenschutz ein. Viel Spaß morgen #gemeinsamaktiv [2/2] — B2Run (@b2run) 22. Juli 2019Für die Läufer heißt das: Richtig vorbereiten - und gut auf sich und die Mitläufer achten. Denn in der Hitze macht der Kreislauf schneller schlapp als sonst. "Man sollte auf jeden Fall genug vorher trinken und Sonnenschutz dabei haben", sagt Stefan Schumm aus der Pressestelle des Veranstalters. Damit die Läufer auch unterwegs genügend Flüssigkeit bekommen, wurde die Getränkeversorgung an der Strecke bereits aufgestockt. Außerdem wird es nach gut drei Kilometern eine Streckendusche geben - "das ist eine Art Rasensprenkler, durch den man hindurchlaufen kann", erklärt Schumm. Wer ohne Abkühlung weiterlaufen will, umkurvt die Anlage einfach.Auch im letzten Jahr schwitzten die Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen - die B2Run-Bilder von 2018:Für Notfälle sind an Start, Ziel und entlang der Strecke außerdem Sanitäter positioniert. Kranken- und Rettungswagen sind an der Laufstrecke verteilt und für alle sichtbar, die Hilfe brauchen. Außerdem können sich Läufer und Zuschauer bei Notfällen an die Streckenposten wenden.B2Run in Nürnberg: Das sollten alle Läufer wissenBei hohen Temperaturen gibt es neben Dehydrierung, also zu wenig Flüssigkeit im Körper, vor allem zwei Gefahren: Sonnenstich und Hitzschlag. Beim Sonnenstich löst starke Sonneneinstrahlung auf den unbedeckten Kopf eine Schwellung des Hirngewebes oder eine Entzündung der Hirnhäute aus, der Kopf schmerzt und wird heiß. Vorbeugen kann man mit einer Kopfbedeckungen oder indem man immer wieder Schatten sucht. Beim Hitzschlag steigt die Körpertemperatur schlagartig an, weil der Körper mehr Wärme aufnimmt, als er abgeben kann. Die Haut ist heiß, rot und sehr trocken. Betroffene sind unruhig, schläfrig oder verwirrt, hinzu kommt ein starkes Durstgefühl. Bei Verdacht sollte man sofort Hilfe holen, ein Hitzschlag kann lebensgefährlich sein.

Mehr lesen

Musik für die Kleinsten: Familienkonzert eröffnet Klassik Open Air

Nürnberg - Mit Joana Mallwitz dirigierte erstmals eine Frau das Kult-Event - und schickte ihr Orchester auf eine Reise in die Welt der "West Side Story". Sogar der Himmel legte eine Regenpause ein, um den Musikern Raum für Gershwin, Schostakowitsch und Co. zu geben. Komponist Leonard Bernstein hat die schönsten Melodien der "West Side Story“ zusammengefasst, das den Besuchern einen Vorgeschmack auf das ab Herbst im Opernhaus zu sehende Kult-Musical zu geben."Blue Notes" lautet das Motto des diesjährigen Programms, das sich mehr in Richtung Jazz orientiert. Ab 20 Uhr läuft im Luitpoldhain das Hauptkonzert, mit Pianist Michail Lifits – er präsentiert Gershwins "Rhapsody in Blue" – und Klarinettist Andreas Ottensamer, der Artie Shaws "Konzert für Klarinette und Jazz-Orchester" spielt, sind zwei gefeierte Solisten mit an Bord. Den Abschluss des Konzerts der Staatsphilharmonie bildet ein großes Feuerwerk.Das erwartet Sie beim Klassik Open Air 2019

Mehr lesen

Familienkonzert am Luitpoldhain: Klassik Open Air für die Kleinsten

Mehr lesen

Biber, Bäume und Bund Naturschutz: Anton Hofreiter beim Reichswaldfest

Nürnberg - Beim 47. Reichswaldfest des Bund Naturschutz forderte Hauptredner Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzende vom Bündnis90/Die Grünen, eine Abkehr der Gesellschaft von Trägheit und Gier.Hofreiter sprach nicht mehr von einem Klimawandel, sondern bereits von einer Klimakrise. Auch Hubert Weiger, Bundesvorstand des BUND, appellierte, die Gesellschaft müsse ein Signal setzen, dass sie es mit dem Umsteuern in der Klimapolitik ernst meint.Viele Gruppen und Initiativen unterstützten den BN bei der Gestaltung des Reichswaldfests, das auch noch am Sonntag beim Schmausenbuckturm am Tiergarten stattfindet. Bei strahlendem Sonnenschein kamen sehr viele Gäste und machten es sich unter dem Laubdach des Walds bequem.

Mehr lesen

Anton Hofreiter als Hauptredner beim 47. Reichswaldfest in Nürnberg

Mehr lesen

Kontrolle verloren: Polo landet in Straßenbahnhaltestelle

Nürnberg - Gegen 14 Uhr war der Fahrer mit seinem silbernen VW Polo aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und auf die Gleise der Straßenbahn geraten. Mitten auf den Schienen kam das Fahrzeug zum Stehen, nachdem es auch noch eine gläserne Abtrennung durchbrochen hatte. Der Fahrer erlitt nach ersten Informationen leichte Verletzungen.Die Haltestelle "Saarbrückener Straße" kann derzeit nicht mehr angefahren werden, die VAG bietet einen Ersatzverkehr zwischen der Saarbrückener Straße und Trafowerk mit Taxen an. Die Haltestellen der betroffenen Linie 5 zwischen der Worzeldorfer Straße und Trafowerk können ebenfalls nicht angefahren werden. Eine Straßenbahn war bei dem Unfall nicht beteiligt. Störung: Verkehrsunfall Saarbrückener Str.: Li. 5 verkürzt. Ersatzverkehr. Ersatzverkehr. https://t.co/aaOwoSRyeg— VAG Linien-Info (@VAG_Linieninfo) 3. Juli 2019Mitte Mai war es an der gleichen Haltestelle zu einem schlimmen Vorfall gekommen. Ein 16-jähriges Mädchen wurde von einer Straßenbahn erfasst und einige Meter mitgeschleift.Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen. 

Mehr lesen

Nach Fackelzug: CSU schließt Parteimitglied aus

Nürnberg - Die Entscheidung ist schon vor zwei Monaten gefallen. Einstimmig hat sich der Bezirksvorstand der CSU Nürnberg-Fürth-Schwabach für einen Ausschluss des 22 Jahre alten Parteimitglieds ausgesprochen. Der Grund: Der junge Mann hatte am Aufmarsch einer Neonazi-Gruppe teilgenommen.Der Ausschluss ist jetzt erst rechtskräftig. "Wir haben alles sofort in die Wege geleitet", sagt Michael Frieser. Nach einem schnellen Vorstandsbeschluss sei das Schiedsgericht sofort aktiv geworden, weiß der Bezirksvorsitzende. Dass es nun noch einmal acht Wochen gedauert hat, habe an der Einspruchsfrist gelegen. Die ist inzwischen abgelaufen, der Parteiausschuss ist rechtskräftig.Im Februar waren 18 Rechtsextremisten zunächst vor die Flüchtlingsunterkunft in Nürnberg-Langwasser marschiert und später mit einem Fackelzug am Reichsparteitagsgelände aufgefallen. Neben NPD-Aktivisten und Mitglieder der Gruppe "Wodans Erben Germanien" ist das CSU-Mitglied dabei gewesen, das die Teilnahme später publik gemacht hat."Er hat unsere Partei instrumentalisiert"Dass der Parteiausschluss dennoch länger gedauert hat, begründet Michael Frieser mit der Sorgfalt im Umgang mit einem solchen Verfahrung. "Das ist nicht wie beim Ausschluss aus einem Verein, hier bewegen wir uns auf der Ebene von Verfassungsrecht." Alles habe hieb- und stichfest sein müssen, "da können wir uns auch nicht auf Medienberichte verlassen, da gilt es selbst das Facebook-Konto zu überprüfen und das Video anzusehen".Und so deutlich zu machen, dass das Mitglied der Partei nachhaltig geschadet hat. Die Analyse habe ergeben, dass der 22-Jährige zwar auf dem Reichparteitagsgelände nicht mehr dabei gewesen ist, sehr wohl aber beim Marsch zur Asylunterkunft in der Beuthener Straße."Gerade in Nürnberg dürfen wir solche widerwärtigen Entgleisungen nicht zulassen", hat Michael Frieser schon im April zu der Aktion gesagt. Außerdem habe sich der 22-Jährige obendrein mit seiner CSU-Mitgliedschaft in den Vordergrund gedrängt "und unsere Partei damit instrumentalisiert".

Mehr lesen

Festnahme in Grundig-Türmen: Mann zeigt Hakenkreuz-Tattoo

Nürnberg - Der Mann stand am Montag gegen 9.15 Uhr in kurzen Hosen auf einem Durchgangsbalkon der Gemeinschaftsunterkunft an der Beuthener Straße (Grundig-Türme). Das NS-Symbol an seinem Bein sorgte für Aufsehen. Mehrere Personen nahmen das Hakenkreuz wahr, die Polizei wurde alarmiert.Beamte der Inspektion-Süd nahmen den 38-Jährigen fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein: Er wird verdächtigt, Kennzeichen verfassungswidriger Organe offen getragen zu haben. "Ein tätowiertes Hakenkreuz darf nicht öffentlich gezeigt, sondern muss abgedeckt werden", sagt Polizeisprecher Wolfgang Prehl.Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.

Mehr lesen

Transporter prallt gegen Wand - Mann schwer verletzt

Nürnberg - Die Ursache, weshalb der Fiat Ducato gegen 15.30 Uhr von der Straße abkam, ist noch unklar. Der 22-jährige Fahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein 29-jähriger Beifahrer, der mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden musste, wurde schwer verletzt. Lebensgefahr sei allerdings auszuschließen, hieß es von den Rettungssanitätern vor Ort.Die Breslauer Straße war zwischen der Regensburger Straße und der Oelser Straße für etwa 45 Minuten komplett gesperrt, dann gab die Polizei den Verkehr zumindest in Fahrtrichtung Regensburger Straße wieder frei.Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.Dieser Artikel wurde um 18.53 Uhr aktualisiert.

Mehr lesen

Transporter prallt gegen Wand: Ein Schwerverletzter in der Breslauer Straße

Mehr lesen

Staatsschutz ermittelt: Hakenkreuz-Graffitis an Bertolt-Brecht-Schule

Nürnberg - Zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr sprühten die unbekannten Täter unter anderem Wörter, Zahlenkombinationen sowie Hakenkreuze an das Gebäude in der Bertolt-Brecht-Straße. Außerdem wurde die Glasscheibe einer Außentür im Obergeschoss des Schulgebäudes beschädigt – vermutlich zwischen Freitag, 21. Juni, 21.30 Uhr, und Montag 24. Juni, gegen 6.15 Uhr. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben mehrere Tausend Euro. Der Kriminaldauerdienst sicherte Spuren vor Ort. Das Fachkommissariat der Kripo für politisch motivierte Straftaten ermittelt.Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 091121123333 in Verbindung zu setzen. Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.

Mehr lesen

Bauingenieur: Hochhäuser in Neuselsbrunn bis zum Winter fertig

Nürnberg - "Bis zum Winter schaffen wir es, dass alle Wohnungen wieder gedämmt sind", sagt Ulrich Wagner. Er und sein Architekten-Team sind von der Eigentümergemeinschaft in Neuselsbrunn damit beauftragt worden, die neuen Fassaden anzubringen.Im Herbst vergangenen Jahres waren diese innerhalb von nur acht Wochen von den fünf Häusern in der Wohnsiedlung im Nürnberger Süden entfernt worden. Das dahinter in den 1990er Jahren verbaute Material sei brennbar, hatte die Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg festgestellt.Viele Bewohner der 390 Wohnungen in den Hochhäusern waren überrumpelt und geschockt. Nun macht sich wieder etwas Hoffnung breit. Auch, weil Wagner – der Bauingenieur ist selbst Eigentümer einiger Wohnungen in Neuselsbrunn – zuversichtlich ist, was die Kosten angeht. 21 Millionen Euro fallen voraussichtlich für die Sanierung an.Die Hochhaus-Bewohner hoffen jedoch, dass sie darauf nicht sitzen bleiben: Sie wollen die ehemalige Verwalterin der Wohnungseigentümergemeinschaft, die Vonovia Immobilien Treuhand (VIT), auf Schadenersatz verklagen, weil sie überzeugt sind, dass sie die Fassaden unrechtmäßig und unnötig entfernt hat.Derzeit ist die neue Dämmung aber das Wichtigste. Die Arbeiter stecken mitten in den Vorbereitungen, sagt Ulrich Wagner. Bis Weihnachten sollen alle Wohnbereiche gedämmt werden; die Treppenhäuser werden erst zum Schluss gemacht und sind im Winter wohl noch nicht fertig. "Wir sprechen hier von unglaublichen Flächen."Gänzlich sorgenfrei blicken die Neuselsbrunner aber dennoch nicht in die Zukunft. Carolin Mayer, die im Verwaltungsbeirat der Wohnungseigentümergemeinschaft sitzt, kennt die Nöte der Bewohner. "Hier leben viele Jungfamilien und Aussiedler, die zahlen ihre Wohnungen zum Teil noch ab und müssen jetzt schon wieder einen Kredit aufnehmen." © MessengerPeopleDurch die fehlende Wärmedämmung habe sich im vergangenen Winter in vielen Wohnungen Feuchtigkeit und Schimmel breitgemacht, die Tapeten wellen sich, der Putz bröckelt.Die Entwürfe, die Ulrich Wagner mitgebracht haben, lösen aber trotzdem Vorfreude aus. Die Hochhäuser sollen – wie vorher auch – in weiß erstrahlen, aber jedes Gebäude könnte einige Balkone in einer kräftigen Farbe bekommen, sodass die Wohntürme voneinander unterscheidbar sind. Oben an den Häusern könnte von weit her lesbar "Servus" oder "Welcome" stehen, schlägt Wagner vor und stößt auf viel Zustimmung. Über die Pläne muss aber erst noch in einer Eigentümerversammlung entschieden werden.

Mehr lesen

In Nürnbergs Süden entstehen Wohnungen für 28 Millionen Euro

Nürnberg - Auf einem ehemaligen Garagengrundstück und der Fläche eines benachbarten Gebäudes mit kleinen Gewerbeflächen, die allesamt abgebrochen wurden, entstehen in der Neusalzer Straße in Langwasser auf insgesamt 2300 Quadratmetern gerade 36 Mietwohnungen, davon 18 gefördert. Zusätzlich ziehen auf dem Areal ein neuer Sigena-Stützpunkt sowie vier Gewerbebetriebe ein. Geparkt wird auf oberirdischen Stellplätzen. Das Investitionsvolumen für dieses Bauprojekt beträgt rund zehn Millionen Euro, wie die wbg mitteilt.Die Objektplanung erfolgte durch den Sieger eines Realisierungswettbewerbes, das Büro Blauwerk Architekten aus München. Das Projekt ist Teil des Modellvorhabens "Effizient bauen, leistbar wohnen" des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.Ebenfalls auf einem ehemaligen Garagengrundstück wird in der Oskar-von-Miller-Straße ein Mehrfamilienhaus als Ergänzungsbau zur Mustersiedlung der "Deutschen Bauausstellung" von 1949 errichtet. "Als wbg-Pilotprojekt in vorgefertigter Holz-Systembauweise wird das Bauvorhaben die aktuellen Entwicklungen im Wohnungsbau widerspiegeln sowie hohe Anforderungen an Wohnkomfort, den Wärme-, Schall- und Brandschutz erfüllen", so die wbg.Es entstehen 16 freifinanzierte Ein- bis Fünf-Zimmer-Mietwohnungen auf einer Wohnfläche von insgesamt rund 1100 Quadratmetern. © MessengerPeopleMit dem Einsatz von Geothermie, einer hoch gedämmten Gebäudehülle und einer Photovoltaikanlage will die wbg bei diesem Projekt den nachhaltigen Planungsansatz unterstreichen. Für Entwurf, Ausführungsplanung und die Objektüberwachung ist der wbg-eigene Geschäftsbereich "Architektur & Städtebau" verantwortlich. Das Investitionsvolumen beträgt rund 5,2 Millionen Euro.Im Auftrag der Stadt Nürnberg entsteht außerdem neben einem bereits bestehenden Gebäude des Wohnungsunternehmens in der Fuggerstraße im Stadtteil Sündersbühl eine Sozialimmobilie bestehend aus zwölf Mietwohnungen sowie einer Außenanlage und einem Kinderspielplatz. Die Wohnungen werden nach Fertigstellung vom Sozialamt der Stadt belegt. Hier investiert die wbg rund 2,5 Millionen Euro.Anwohner sind nicht begeistertDas vierte vor kurzem gestartete Bauprojekt der wbg im Süden ist in der Neuburger Straße in Eibach. Im Rahmen des Sonderprogramms Wohnen der Stadt wurde das stadteigene Grundstück an die wbg übergeben. Hier entstehenvier drei- und vier- geschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 56 Mietwohnungen – davon 28 als geförderte Wohnungen – die insgesamt über eine Wohnfläche von 3600 Quadratmetern verfügen.Bei diesem Projekt werden die in Kooperation mit dem "Grabow + Hofmann Architekten" aus Nürnberg entwickelten Typenhäuser in Massivbauweise realisiert. Die notwendige Energieeffizienz und eine geringere CO2-Emission sollen durch die Nutzung von Erdwärme durch Geothermie erreicht werden. Das Investitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf rund elf Millionen Euro.In Eibach ist man von dem Neubau nicht durchweg begeistert. Mehrere Leser haben sich bereits an den Stadtanzeiger gewandt und über Lärm und Schmutz geklagt. Beschwerden, die man auch an das kommunale Wohnungsunternehmen gerichtet hat – mit Erfolg. Denn zumindest hat der zuständige Projektleiter vergangene Woche zu einem Treffen eingeladen, bei dem die Anwohner ihre Klagen mitteilen konnten. Pressesprecherin Julia Röhmer betont aber auch: "Wenn wir könnten, würden wir auch lieber leise bauen, aber ein gewisser Lärmpegel lässt sich einfach nicht vermeiden – auch wenn wir die Anwohner gut verstehen."Die wbg sagt außerdem ganz allgemeingültig für alle derzeit laufenden Baustellen: "Da Baustellen immer mit Beeinträchtigungen und Lärm, insbesondere für die Nachbarn, verbunden sind, bitten wir um Verständnis für die Arbeiten – mit denen aber auch dringend benötigter Wohnraum geschaffen wird."

Mehr lesen

Saniertes Gemeinschaftshaus: Langwasser setzt trotzdem auf Kultur

Nürnberg - Manuela Berneckers Augen glänzen, als sie die Projekte für die kommende Zeit vorstellt. Sie ist die motivierte Leiterin eines Projektes, das völlig neu ist und dessen Name auch auf ihrem T-Shirt gedruckt steht: #LNGWSSR. Ein Stadtteil, den man kennt und entziffern kann, auch wenn die Vokale fehlen.Grafisch wird der Schriftzug begleitet von Kreisen, Halbkreisen und Linien. "Die können wie ein Baukasten immer wieder neu gruppiert werden", sagt Manuela Bernecker. Ein Symbol dafür, dass nun viel Material zur Verfügung steht, um den Stadtteil zu beleben. Wie kommt das?Bauprojekt: Kreuzungsbereich in Großgründlach gesperrt"Utopolis — Soziokultur im Quartier" heißt das bundesweite Projekt, an dem sich das Gemeinschaftshaus Langwasser, eine Einrichtung des Amtes für Kultur und Freizeit, beteiligt. Seitenweise Unterlagen habe man für die Bewerbung abgeben müssen, sagt Walter Müller-Kalthöner, Leiter des Gemeinschaftshauses. Aber es hat sich gelohnt.Konkret wird nun eine Fördersumme in Höhe von 440.000 Euro bereitgestellt. Der Förderzeitraum erstreckt sich auf vier Jahre.Zwölf Städte im AustauschDabei sollen soziokulturelle Zentren wie das Gemeinschaftshaus neue Beteiligungsformate ausprobieren, elf weitere Städte nehmen teil — darunter Berlin, Hamburg und Bremen. Die zwölf Städte stehen bei Treffen in regelmäßigem Austausch. "Es gilt dabei zu analysieren, was gut funktioniert und was weniger gut", erklärt Manuela Bernecker.Langwasser selbst hat sich vier Schwerpunkte vorgenommen. Die Beteiligung der Bürger soll stets im Mittelpunkt stehen. Das Programm will mit Kunst und Kreativität die Lebensqualität im Stadtteil steigern, die Vielfalt Langwassers als Stärke hervorheben und das Gemeinschaftsgefühl fördern. Geplant ist Folgendes: Gemeinschaftshaus.Neu.Machen.Bereits im Juni geht dieses Projekt an den Start. Hier geht es darum, dass das neue Gemeinschaftshaus ein Domizil für alle werden soll. Und sich neues Publikum erschließt. Bei einer Onlinebeteiligung, Veranstaltungen sowie Aktionen im Stadtteil können die Bürger ihre Anregungen für das Gebäude in der Glogauer Straße loswerden, Ideen diskutieren und Kontakte knüpfen. Für den Bau selbst sind die Weichen zwar schon gestellt, aber bei den Konzepten und Inhalten gibt es noch Spielraum.Street-Art-FestivalDer Auftakt ist im Sommer dieses Jahres. Langwasser soll bunter werden. Und so werden lokale und internationale Street-Art-Künstler eingeladen. Wände werden dauerhaft gestaltet. Bereits im Vorfeld sind Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen involviert, es gibt Workshops zum Thema. Manuela Bernecker: "Wir wollen möglichst viel Menschen mit einbinden." Im Sommer wird ein mehrtägiges Festival zu "Street-Art" veranstaltet.Wir.Schreiben.Geschichte: Langwasser hat viele Menschen verschiedener Herkunft — jeder mit seiner ganz eigenen Geschichte. Dies soll bei einem Laien-Theaterprojekt deutlich gemacht werden. Jugendliche werden ab Herbst 2019 die Bürger ihres Stadtteils interviewen und Sagen, Erzählungen oder Lieder sammeln, die aus der Heimat der Menschen stammen — ob mit oder ohne Zuwanderungsgeschichte.Langwasser.Neu.Entdecken: In dem jungen Stadtteil gibt es doch einiges zu entdecken. Um Architektur und Kunst zu beleuchten, werden ehrenamtliche Stadtteilführer ausgebildet. Ab 2021 soll mit professioneller Unterstützung Wissen gesammelt und vermittelt werden.Einen Auftaktabend zur Beteiligungsaktion für das Gemeinschaftshaus Langwasser gibt es am Montag, 24. Juni, in der Paul-Gerhard-Gemeinde, Glogauer Straße 25, mit Live-Musik ab 18 Uhr.Weitere Infos unter www.lngwssr.nuernberg.de.

Mehr lesen