Stahl, ein wandlungsfähiger Werkstoff mit Zukunftspotenzial

Ein abwechslungsreiches Programm ist garantiert: Im November starten die Vortragsreihen „Wissenschaft auf AEG“ und „Wissenschaft im Schloss“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Das Spektrum der Themen reicht von Augenkrankheiten und pflanzlichen Arzneistoffen über den Werkstoff Stahl und dem Genre Horrorfilme bis hin zu neuen Arbeitswelten und das christliche Abendmahl. Interessierte, Schüler und Studierende erhalten einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte an der Universität. Die Nürnberger Zeitung begleitet die Vorträge als Medienpartner.
Die Entwicklung der modernen Gesellschaft war an kaum einen Werkstoff so eng gebunden wie an Stahl. Obwohl Eisen schon seit mehr als dreitausend Jahren bekannt und in Gebrauch ist, gibt es moderne Stähle, wie wir sie heute verwenden, erst seit weniger als sechzig Jahren. Durch diese Materialien wurden viele Technologien aber überhaupt erst möglich beziehungsweise wirtschaftlich. Sie sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und stellen das Rückgrat unserer Infrastruktur dar. Im 21. Jahrhundert, mit seinen neuen Herausforderungen im Bereich Energie und dem Transportwesen, werden nun komplett andere Anforderungen an den Werkstoff Stahl gestellt. Prof. Felfer stellt in seinem Vortrag einige der Schlüsselentwicklungen der letzten Jahre vor, die auf dem Verständnis der atomaren Eigenschaften dieses Werkstoffs fußen.