Mr. Pilks Irrenhaus

Was ist Wirklichkeit in diesem Spiegelkabinett des Autors Henry Pilk? Er schreibt, bis er nicht mehr kann. Er schreibt auf Zigarettenschachteln, Bierdeckel, Servietten, Wände, überall hin. Geschichten über den Menschen, ein Huhn, über Spione, er schreibt bis man nichts mehr unterscheiden kann . . . Wahnsinnig oder genial? Mr. Pilk, die fiktive Gestalt aus der Feder Ken Campbells, liebt den Irrsinn. Für ihn ist ein Irrenhaus das, was der Name besagt: "Ein Haus, in das man dich gehen lässt, um darin irr zu sein." Und Ordnung ist vielleicht nur ein Scherz der Götter. Mr. Pilks Abend besteht aus wundersamen Szenen, er beschreibt Figuren, denen der Boden unter den Füßen wegrutscht, die verzweifelt versuchen, das Groteskeste, das ihnen jemals erschien, zu bewältigen: Ihr eigenes Leben kommt ins Wanken und so manche Tiefen und Untiefen der Figuren ans Licht.
Regie: Tristan Vogt, Nürnberg Spiel: Marie Kropf, Paul Schmidt, Wally Schmidt Ausstattung: Studio Langenbein, Berlin Rechte: Verlag der Autoren, Frankfurt
Erwachsene // Dauer: 70 Minuten ohne Pause