18 Uhr-Konzerte in Nürnberger Kirchen & Kapellen

Für seine diesjährigen 18 Uhr-Konzerte hat Stefan Grasse echte Juwelen des Gitarrenrepertoires ausgesucht. Werke von Francisco Tárrega, Agustín Barrios Mangoré und Heitor Villa-Lobos gelten als das Beste, was je für die klassische Gitarre geschrieben wurde. Ungewöhnlich empfindsam und verträumt ist die Musik des Spaniers Francisco Tárrega (1852-1909), von dem einige der bekanntesten Kompositionen für Gitarre stammen. Begeistert zeigte sich Gitarren-Star John Williams auch über die Musik von Agustín Barrios Mangoré (1885-1944): „Als Gitarrist und Komponist ist Barrios der Beste von allen. Seine Musik ist besser geformt, sie ist poetischer, sie hat mehr von allem!“ Werke wie „La Catedral“ zeugen von dessen tiefer Religiosität. Bei Heitor Villa-Lobos (1887-1959) aus Rio de Janeiro vereinen sich geniale schöpferische Fantasie mit brasilianischer Musik und französischen Impressionismus. Schließlich kommt Musik von Stefan Grasse selbst zur Aufführung, deren Erfindungsreichtum und Stilvielfalt immer wieder gelobt wird.