Es klackert und klingelt!

Im Museum für Kommunikation sind Telefonvermittlungsanlagen aus vier Generationen ausgestellt, die die Entwicklung des Telefonierens von der Handvermittlung durch das „Fräulein vom Amt“ hin zur mechanischen Vermittlung bis in die 1960er Jahre zeigen. Engagierte Mitglieder der „Deutschen Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte“ (DGPT), allesamt ehemalige oder aktive Fernmelder, werden es den Besucher*innen in Zukunft an ausgewählten Terminen möglich machen, mit dieser historischen Vermittlungstechnik zu telefonieren. Einmal im Monat erwecken sie die gezeigten Anlagen zum Leben und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Gäste können ausprobieren, was passiert, wenn man wie früher mit der Wählscheibe am Telefon die Rufnummer eingibt. Sie sehen dann, wie die Ziffern ihren Weg durch die Leitung finden und die Verbindung zum gewünschten Gesprächspartner hergestellt wird. Eine Anlage aus den 1920er Jahren ist besonders beeindruckend, wenn sie klackernd, sich hebend und drehend die Verbindung herstellt.