Museum des Möglichen (AT)

Verschanzt, verkrochen, vereinzelt – in aufreibenden Wochen und Monate hatten Schauspieler*innen quasi Berufsverbot, Sie, unser Publikum, verordnete Kulturabstinenz. Zwar sind wir ausgewichen in den digitalen Raum, doch die direkte Begegnung, das Hören, Denken und Fühlen in gemeinsamer Anwesenheit, den Moment, in dem das Theater lebendig wird, haben wir lange vermisst. In einem besonderen Projekt möchten wir unser Haus weit für Sie öffnen und die wiedergewonnene Anwesenheit miteinander feiern. Die Künstlerinnen und Künstler auf und hinter der Bühne blicken in vielen kleinen, individuellen Szenen auf die vergangene Krise und das zukünftige Miteinander, befragen die Rolle der Kunst und feiern die Lust am Theater.