Online und Live: Ökumenischer Lateinamerikagottesdienst in Deutsch und Spanisch

„Im Angesicht der Pandemie – Hoffnung, Trost und Solidarität in Coronazeiten“
Die Welt scheint fest im Würgegriff der Pandemie zu sein. Viele lateinamerikanische Länder wie Brasilien und Peru sind besonders hart betroffen. Die Regierungen haben in unterschiedlicher Weise auf die Pandemie reagiert. Zwischen Ignoranz, monatelanger Quarantäne, zunehmendem Autoritarismus und der Vernachlässigung v.a. indigener Bevölkerungsgruppen ist alles dabei. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in Lateinamerika im informellen Sektor. Für Hausangestellte, Straßenhändler*innen oder Tagelöhner*innen sind Ausgangssperren keine Option, sondern bedeuten Hunger. Viele Menschen leben in den Armenvierteln auf engem Raum, was die Verbreitung des Virus begünstigt. Doch vielerorts gibt es auch Hoffnungszeichen, wo Hilfe und Solidarität Menschen in der Not konkret unterstützt. Im Licht des Evangeliums wollen wir mit live zugeschalteten Prediger*innen aus Lateinamerika die Herausforderungen angesichts der Corona-Krise miteinander bedenken. Eingeladen haben wir dazu
- Padre Juan Goicochea (Comboni-Orden), Lima/Peru
- Obispa Victoria Córtez, (Iglesia Luterana „Fé y Esperanza“), Managua/Nicaragua
Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Musikgruppe „Quatro pueblos“. Durch den zweisprachigen Gottesdienst führen Pfarrerin Gisela Voltz, Sergio Rios Carrillo (Mission EineWelt), Pater Herbert Gimpl (Comboni-Orden) und Pfarrerin Kerstin Schönleben (ESG Nürnberg).