Theater Salz+Pfeffer (DE): Über(s)fischen

ohne feste Orte | ca. 30 min
Gefördert vom Verein für kulturelle Projekte im Theater Salz+Pfeffer e. V. und dem Rotary Club Nürnberg-Reichswald
Spiel: J. P. Schmidt | Regie: Frau Dorsch | Autor: Michael Jakob
Was haben ein Lastenfahrrad voller Material zum Müllsammeln und das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ gemeinsam? Auf den ersten Blick nur sehr wenig. Es sei denn, der Müllsammler ist ein ehemaliger Puppenspieler, denn dann werden Müll, Verkehrskegel und das Lastenfahrrad selbst zu Objekten. So mancher Ort wirkt, als hätten unsere unstillbare Gier nach mehr und das unaufhörliche Erfüllen unserer Bedürfnisse uns an einen Punkt gebracht, an dem „die See zu kippen droht“. Eine Entwicklung, die die Erkenntnisse aus der Klimaforschung bestätigen.
Mit „Über(s)fischen“, das für den öffentlichen Raum konzipiert wurde, kehrt das Theater Salz+Pfeffer zurück zu seinen Wurzeln im Straßentheater. Das Stück bezieht sich nicht nur auf das Märchen der Brüder Grimm, sondern erzählt auch vom Märchen des grenzenlosen Wachstums.
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