Ausstellung "Augen-Blick-mal"

Der Augenblick als kleinste Einheit der Begegnung ist in diesen Bildwerken eingefangen und möchte Sie für etliche Augenblicke in die Welt der sehbehinderten Mitmenschen führen. In einem zweijährigen Gesprächsprojekt hat die Künstlerin aus Lebenstexten der Betroffenen und Schattenfiguren eine künstlerische Dokumentation geschaffen. Die Sprache als verbindendes Element finden wir in reliefartigen Brailletexten bildkonstituierend wieder. Der Schatten weist als Metapher sowohl auf die eingeschränkte sinnliche Wahrnehmung hin, aber eben auch auf eine erhöhte Sensibilisierung der Betroffenen.
Es begegnen uns großformatige Porträt-Fotografien auf Textil. Sie sprechen durch die Verwebung von Fäden metaphorisch von der Gemeinschaft in Gleichheit. So ist das textile Bildmaterial mit Farbe und Grafik gedanklich aufgeladen und wird zur Brücke für etwas wesentlich Mitmenschliches: Die Begegnung.
Dieses Kunstprojekt wurde von der Landtagsvizepräsidentin Baden-Württemberg als Wanderausstellung empfohlen.
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